 Wie ich gerade durch meinen RSS-Reader von golem.de und pro-linux.de erfahren durfte, plant Waldemar Brodkorb einen Fork der Router-Firmware OpenWrt. In einem offenen Brief erläutert er die Gründe hierfür.
Das ist die Beste Nachricht, die ich in letzter Zeit über OpenWrt gehört habe. Ich habe selbst in der Vergangenheit mein eigenes Subversion-Repository mit modifizierten und angepassten OpenWrt-Quellen unterhalten, da mir schon zu CVS-Zeiten bei OpenWrt die Struktur des CVS absolut nicht gefallen hat.
Auch zum von Waldemar kritisierten Punkt der Webseite muss ich wirklich sagen, dass diese wirklich nicht schön anzusehen ist. Noch viel schlimmer finde ich jedoch die uneinheitliche Bedienung und Dokumentation. Teile der Dokumentation stehen unter FAQ, wieder andere einfach nur so im Wiki. Wo wir auch schon bei meinem Hauptkritikpunkt bezgl. der Webseite von OpenWrt wären: Dem Wiki! Ich muss leider sagen, dass ich das OpenWrt-Wiki für eines der besten Negativbeispiele für Wikis halte, Unaufgeräumt, partiell veraltet und unvollständig.
Aber mein persönlicher Hauptgrund, warum ich mich nie offiziell an der Entwicklung beteiligt habe war das zur Kommunikation verwendete Forum. Es widerstrebt mir zutiefst mich in Forum zu beteiligen. Ich möchte einfach meinen Lieblingseditor verwenden, um Texte zu schreiben. Eine weiteres Problem stellt für mich meine Mobilität dar. Da ich relativ viel unterwegs bin, ist es oft nur möglich an meinem Notebook ohne Netzzugang Fragen zu beantowrten. Aus diesem Grund scheidet ein Forum für mich als Kommunikationsmittel komplett aus.
Waldemar hat die Probleme endlich mal auf den Punkt gebracht und versucht diese anzupacken und zu lösen.
Ich kann mir durchaus vorstellen ihn dabei zu unterstützen und auch wieder aktiv an einer freien Firmware für Router mitzuarbeiten!
 Es ist jetzt eine ganze Woche her, dass mein Kater Jerry das letzte Mal gesehen wurde. Seit Mittwoch den 24. Mai 2006 ist er nun verschollen.
Es ist zwar für einen Freigänger nichts Ungewöhnliches, dass er mal 1-2 Tage unterwegs ist, aber längere Touren waren in den letzten Jahren eigentlich nicht mehr seine Sache.
Nachdem ich nun schon die komplette Nachbarschaft mobilisiert hatte ihre Wohnungen, Garagen und Dachböden mal zu durchsuchen, es könnte ja sein, dass er aus Versehen eingesperrt wurde, wurde er auch nicht gefunden. Nachdem ich auch die umliegenden Strassen nach Spuren einer evtl. überfahrenen Katze abgesucht habe, muss ich jetzt wohl zu dem Schluss kommen, dass er entweder von Katzenfängern eingefangen wurde oder von irgendwelchen komischen weiter entfernt wohnenden Nachbarn getötet wurde.
Und das obwohl er ein auffälliges Halsband mit Schild dran umhat und zusätzlich auch noch eine ins Ohr eintätowierte Registrierungsnummer besitzt.
Wenn jemand Hinweise hat, wo Jerry möglicherweise abgeblieben ist, bin ich äusserst dankbar!
 Nach fast zwei Jahren war gestern mal wieder ein Kinobesuch angesagt. Und ich muss sagen, es war ausnahmsweise die 6,50 Eur wert. Ice Age 2 ist meiner Meinung nach echt gelungen. Es ist extrem selten, dass ein 2. Teil besser ist, als das Original, aber bei Ice Age 2 könnte dies echt der Fall sein.
Es gibt von meiner Seite nur einen einzigen Kritikpunkt: Das Eichhörnchen hatte im ersten Teil eigentlich zu wenig Szenen bekommen, und im zweiten Teil wurde das gleich überkompensiert. Ein bis zwei Szenen weniger hätten es auch getan.
Danach klang der Abend dann noch bei ner guten Pizza "pikante" und einem Radler (immer diese Autofahrer) gemütlich aus.
 Es ist immer wieder nett, wie sich Leute über Dinge beschweren, von denen sie leider die Hintergründe nicht kennen wie im Blog von Tim Pritlove und Beate Paland.
Dass das Netz, das von der KaLUG bereitgestellt wurde, und das war nur in der Stadthalle der Fall, Einschränkungen aufwies hatte ausschliesslich rechtliche Gründe. Die Connectivity wurde vom INKA e.V. in Persona von Bernd Strehhuber kostenlos zur Verfügung gestellt über IP-Adressen, die dem INKA e.V. gehören. Um dem INKA e.V. mögliche rechtliche Probleme zu ersparen wurde der Netzzugang gefiltert.
Darüber hinaus ist es nicht korrekt, dass nur Port 80 und 443 offen waren. Offene Ports waren (aus dem Gedächtnis): ssh, http, https, rsync, ssmtp, submission, imaps, pop3s, CVS, Subversion und IRC und noch diverse andere mehr.
Wenn jemand nach einem weiteren offenen Port fragte und auch nur ansatzweise begründen konnte, warum er diesen braucht, wurde diese Bitte nie abgelehnt.
Um mich mal selbst zu zitieren: Wenn jemand antanzt und sich beschwert, dass sein SSH auf Port 4711 nicht funktioniert, dann geht mir als Verfechter von Standards im Internet einfach das Messer in der Tasche auf. (Quelle: http://www.infodrom.org/Infodrom/fortunes/linuxtag.php3?skip=3060)
Unseren Vorschlag gegenüber dem LinuxTag e.V. sich beim RIPE in Zukunft ein komplettes Netz für die Zeit des LinuxTags zu besorgen und dieses über INKA routen zu lassen lies man (wie so Vieles) einfach im Sande verlaufen.
Nachtrag:OpenVPN und IPSec über UDP Encapsulation war auch offen.
 Folgende E-Mail habe ich soeben erhalten:
Message-ID: <10369825.241146958700758.JavaMail.eticket@localhost>
Date: Sun, 7 May 2006 01:38:20 +0200 (CEST)
From: LinuxTag Team
To: Florian Frank
Subject: Sie haben neue LinuxTag-Einladungen erhalten!
Hallo Florian Frank,
Sie haben neue Einladungen zum LinuxTag 2006 durch die
Verlosung erhalten. Die neuen Einladungen stehen Ihnen ab
sofort in Ihrem Account zur Verfügung.
Sie können die neuen Einladungen für sich selbst nutzen
oder an Bekannte oder Freunde weiterversenden.
Ihr
LinuxTag Team
Ich empfand es ja schon als Frechheit, dass die Anfragen der KaLUG bzgl. Eintrittskarten nicht beantwortet wurden, aber das schlägt dem Fass jetzt fast den Boden aus. Immerhin habe ich das Verlosungssystem jetzt verstanden. Die Tickets werden erst verlost, wenn der LinuxTag bereits vorbei ist?
Liebes LinuxTag Team: Aber sonst geht es euch noch gut, oder?
Ich muss hier an dieser Stelle auch nochmal ein riesengrosses Dankeschön an unsere zwei fleissigen Oberbienchen bei der KaLUG Party richten, ohne die die ganze Party wohl nicht oder zumindest nicht so stressfrei (für die anderen) abgelaufen wäre.
Ruth (Orga) und Rüdiger (Chefkoch)
 So, die KaLUG Party 2006 neigt sich so langsam auch dem Ende entgegen. Es scheint so, als wären alle satt geworden, es war wohl doch nicht so verkehrt sich über meine Zweifel bzgl. der Teilnehmerzahl hinwegzusetzen. Ich selbst hatte so in etwa mit 50 Leuten gerechnet, aber schon alleine meine Überschlagsrechnung während des Essens ergab etwas über 100 anwesende Personen.
Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung, um sich mit anderen Geeks auszutauschen und persönliche Kontakte zu Personen aufzufrischen, mit denen man ansonsten höchstens per E-Mail oder IRC kommuniziert. Jiskas Idee Namensschilder mit Realnamen und IRC-Nick zu erstellen war äusserst hilfreich, die Assoziation zwischen Gesicht, Name und Nick herzustellen
Ich habe bisher noch keine Bilder und/oder Informationen erhalten, wie das Community-Event in Wiesbaden gelaufen ist, aber ich bin einfach so frech zu behaupten, dass sich unsere spontan (und ohne LinuxTag in KA) organisierte KaLUG Party ein voller Erfolg war.
Ein paar Bilder von der Party befinden sich auch in meiner Gallery.
 Mein zweiter fest eingeplanter Vortrag war der Vortrag Verwaltung großer verteilter Netze am Beispiel des Debian Projektes von Martin 'Joey' Schulze. Da dieser Vortrag nur im Rahmen der Community Workshops stattfand, war der Raum leider etwas klein gehalten, aber die meisten haben dann doch ihren Platz gefunden.
Joey antwortete im IRC auf die Frage, wie denn sein Vortrag gelaufen sei mit: "Die Leute haben geklatscht." Im Prinzip war das auch kein Wunder. Nicht nur, dass Joey ganz interessante Vorträge halten kann und weiss diese an den richtigen Stellen mit Anekdoten zu würzen, er hatte ja fast seinen persönlichen Fanclub mitgebracht, der schon alleine 1/4 des Raumes füllte
Da PingoS mehrfach gebeten wurde einen Stand auf dem LinuxTag zu unterhalten, oder zumindest im Rahmen des Linux Verbandes auszustellen, hatte ich beim LIVE einen längeren Besuch mit diversen Gesprächen eingeplant. Nur daraus wurde leider nichts, warum kann jeder selbst sehen:
 Es ist einfach immer interessant, Personen, mit denen man bisher allerhöchstens per E-Mail oder News Kontakt hatte, einmal Live zu erleben. Die Ansichten von Andrew Morton zur Kernelentwicklung und dazugehörigen Problemen emfpfand ich extrem realistisch und praxisnah. Solche Ansichten sind im Linux-Umfeld nicht unbedingt selbstverständlich. Auch seine Art und Weise, wie er mit den teilweise nicht wirklich intelligenten Fragen im Anschluss an seinen Vortrag umgegangen ist war vorbildlich für einen Entwickler.
Meiner Meinung nach war das eine der besten Keynotes, die in den letzten Jahren auf dem LinuxTag gehalten wurden, wobei ich hier natürlich etwas vorbelastet bin, da ich in den letzten Jahren nicht zu jeder Keynote gehen konnte, und mich Themen Rund um Ubuntu und Wikipedia nicht wirklich interessieren.
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